Der Glögglhof

Der Eingang zum GlögglhofDas Weingut Glögglhof ist ein kleiner Familienbetrieb mitten im Ursprungsgebiet des klassischen St. Magdaleners, unterhalb der sehenswerten St.-Magdalener-Kirche.
Der Hof stammt aus dem 14. Jahrhundert und ist seit ungefähr 180 Jahren im Familienbesitz. Drei Generationen sorgten im letzten Jahrhundert für Haus und Weinberge: Großmutter Anna Wenter als Winzerin und Großvater Florian Rabanser als Küfer. Der Hof wurde an Marianne Rabanser weitervererbt, die 1949 Anton Gojer ehelichte. 1983 übernahm Franz Gojer den Glögglhof.


Auf dem Traditionsbetrieb wurden schon immer Reben angebaut - Vernatsch auf dem Hügel und in der Eisackebene Lagrein - und zu Wein verarbeitet, den die Familie dann bis weit in die siebziger Jahre hinein im Fass in die Schweiz exportierte. Die Hofübernahme 1983 von Franz Gojer fiel dann mehr oder weniger mit dem Absatzzusammenbruch des St. Magdaleners in der Schweiz zusammen und so wurde allmählich der gesamte Wein auf Flaschen gezogen und selbst vermarktet.

Weinreben auf dem GlögglhügelDas Weingut konnte 1990 um ein 1,8 Hektar großes, angrenzendes Pachtland erweitert werden, um die steigende Nachfrage durch Gastronomie und Privatkundschaft besser befriedigen zu können.

1996 pflanzte Franz Gojer auf seiner 5.000 m² großen Apfelanlage, die sich im Süden von Bozen am Zusammenfluss von Etsch und Eisack befindet, Merlotreben.

Seit 1991 brennt Bruno Pilzer im Cembratal von den St.-Magdalener-Trestern einen Grappa, der sich auf der Flasche sehr gut entwickelt.

Der Glögglhof Fässer vor dem Haus