Weinbau
Der St. Magdalener gedeiht auf einer besonderen Lage. Es ist ein kleiner
Moränen-
schutthügel mit gut durch-
lüfteten, leicht erwärmbaren, sandigen Böden.
Die Süd-Osthanglage garan-
tiert eine hervorragende Sonneneinstrahlung und eine
optimale Reife im Herbst. Als Erziehungssystem gilt das Pergelsystem mit ca.
5.000 Reben je Hektar.
Traditionell werden beim St. Magdalener die verschie-denen
Spielarten der Vernatschrebe (Groß-, Mitter-,
Grau- und Tschag-gelevernatsch) verwendet. Diese
werden mit bis zu 10% Lagrein im gemischten Satz angebaut, gemeinsam geerntet
und vergoren. Durch strenge Ertragsbegrenzung und sorgfältige Laubarbeiten wird
eine optimale Traubenqualität angestrebt.
Die Lagrein-Reben gedeihen im Bozner-Boden und in Gries. Die Böden sind
warme, tiefgründige und gut durchlüftete Geröll- und Schuttböden des Eisacks und
der Talfer. Als Erziehungsform gilt wiederum das Pergelsystem mit ca. 4.500
Reben je Hektar.
Die warme Südlage und eine sorgfältige Ertragsbegrenzung garantieren für ein
optimale Traubenqualität.
Die Merlotreben wachsen im Süden von Bozen auf lockerem und warmem
Schwemmboden. Die Gegend, wo Etsch und Eisack zusammenfließen, wird "Spitz"
genannt.
Als Erziehungsform haben wir das Guyotsystem mit Flachbogen, bei einer
Stockanzahl von ca. 7.000 Reben je Hektar, gewählt. Im Anbau legen wir größten Wert
auf optimale Reife bei niedrigem Ertrag.
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